Bettina Hagen wird in Oldenburg i. O. geboren, verbringt ihre Jugend aber in Hamburg, wo sie ihr Abitur macht und anschließend Literaturwissenschaften studiert.

Von 1968 bis Mitte der 70iger Jahre gehört sie weltweit zu den begehrtesten Fotomodellen mit Wohnsitz in Paris, Mailand und New York.

1975 zieht sie nach Hamburg zurück, wo sie ein Geschäft eröffnet,
in dem ausschließlich ihr eigenes Strickdesign angeboten wird.
Immer ihrem ureigenen Stil verpflichtet, entwirft sie in den folgenden Jahren
Strickmode...

... bis sie 1990 zu malen beginnt und 1999 beschließt, ihre ganze Kraft der Malerei zu widmen.
1994 die erste Ausstellung im Lichtwerk Altona
1996 Galerie Anne Moerchen, Hamburg
1998 Amol Hof, Hamburg
2000 Amol Hof, Hamburg
2002 Downtown, Hamburg
2004 Lancy Gallery, Genf, Schweiz
2004 Maison Fusier, Ferney-Voltaire, Frankreich
2005 Galerie der M.S. EUROPA
2001 beginnt Bettina Hagen am PC zu „malen“ und ihre eigenen Bilder zu bearbeiten.
Ihr mittlerweile großes PC Art Archiv nennt sie liebevoll ihren „Zeitgeist“.
Weitere Arbeiten:
2004 gestaltet Bettina Hagen am Computer für die amerikanische Sängerin/Songschreiberin
Jennifer Warnes (3 Oscars, 2 Grammy Awards) die
Official Website mit Bildern und Fotobearbeitungen.
www.jenniferwarnes.com
2004 Auftrag von Audi über eine Serie von Stillleben für das Restaurant des
Autoforums in Neckarsulm.
Stillleben für Restaurants:
„3 Tageszeiten“ (Hamburg), „Brücke“ (Hamburg),
„Nymphenburger Hof“ (München)
Spezialthemen: Für OPEL (General Motors)
und Hermsen Holding, Bremen.
Veröffentlichungen ihrer Arbeiten als:
Lithographien und Serigraphien in Wohnzeitschriften
Kunstdrucke von der NEW YORK GRAPHIC SOCIETY
Buchcover bei DTV
2008 Bettina Hagen bemalt für die Heinz Hönig Stiftung "Heinz der Stier" ein Riesenosterei
unter dem Motto "Prominente bemalen Ostereier".
Das Osterei wurde zugunsten traumatisierter Kinder versteigert.
2008 Ausstellung von "Genussbildern" bei Käfer in München
2008 Ausstellung "Bilder im privaten Raum"
2009 Ausstellung in der Bonga Gallery, Hamburg
PRESSEMITTEILUNG
Model und Malerin
Bettina Hagen in der Urban Art-Galerie Bonga; Vernissage 25.Sept.2009
Sie war das deutsche Fotomodel der 70er. Lange vor Claudia Schiffer und Nadja Auermann, als Models noch Mannequins hießen, glänzte die Hamburgerin Bettina Hagen auf den Titelbildern von Elle, Marie France und Marie-Claire, stand vor den Kameras von Starfotografen wie Peter Lindbergh, Patrick Demarchelier, Altmeister FC Gundlach oder der legendären Foto-Poetin Sarah Moon.
Und ebenso wie diese oder auch ihre Freundin Ellen von Unwerth, fand Bettina Hagen nach den Model-Jahren ihre Bestimmung in der eigenen Kreativität: 25 Jahre lang entwarf sie selbst Mode – wunderbare, tragbare Pullover und Jacken.
Verkauft wurde im eigenen Laden. Models und Modemacher gehörten von der ersten Stunde an zur Stammkundschaft, viele Hamburgerinnen schwärmen noch heute von "Viva" in Pöseldorf, später in der Galleria.
1989 beginnt Bettina Hagen zu malen. Ein Damm bricht, in rascher Folge entstehen Stillleben und Landschaften voller Romantik, Sehnsucht und Einsamkeit. Viel Hopper scheint durch, aber auch das magisch glühende, manchmal bedrohlich dämmernde Licht des späten Turner. 2001, wenige Monate vor dem 11. September, malt die Künstlerin ein ahnungsvolles Bild, auf dem zwei Flugzeuge auf die Skyline von New York zurasen, darunter kopiert sie als Zitat den berühmten Schrei von Edgar Munch. Es folgen Gemälde voller Widersprüche, mal heitere, mal melancholische Natur-Szenen, in die sich ganz sachte auch Bedrohliches einschleicht: Kondensstreifen irritieren ein Strand-Idyll, Klonschafe verlaufen sich in eine norddeutsche Landschaft, weggeworfene Cola-Dosen, ferne Fabrikschlote und Silhouetten von Megastädten brechen in die Welt der Bettina Hagen ein, die eigentlich nichts anderes will, als "den Betrachter in eine entspannte, schöne Stimmung versetzen".
Aus diesem Grund zeigt auch die Sängerin (Oscar- und Grammy Preisträgerin) Jennifer Warnes Bilder von Bettina Hagen in ihrem Internetauftritt.
Zu ihren starken Arbeiten gehören auch die Portraits, viele davon als Auftragsarbeit. "Da bin ich störrisch wie ein Esel", sagt die Künstlerin, "ich möchte, dass sich die portraitierte Person auf dem Bild wiederfindet" – und arbeitet die Seele der Portraitierten wenn nötig bis zur comichaften Klarheit heraus.
Besonders wenn sie ihre Doppelportraits von erdachten Seelenverwandten erschafft: Wilhelm Busch und Sigmund Freud ("die Menschenkenner"), Beethoven und Keith Richards ("die wilden Kerle der Musik“), der Papst und Darwin ("die Welt-Erklärer"), oder Schiller und Gottschalk als Brüder im Look.
Michael Jackson und Ludwig II (die Märchenkinder) sind im Entstehen.
"Schon als Model habe ich immer gedacht, ich müsste schrill sein, wild sein und dem Zeitgeist entsprechend Tabus brechen", sagt Bettina Hagen heute. "Mein halbes Leben habe ich mich dafür geschämt, dass ich anders bin: eine Träumerin und Romantikerin.
Aber seit ich als Künstlerin die Freiheit fand, meiner Natur folgend Bilder zu malen und zu komponieren, bin ich glücklich.
" Diese kompromisslose und im besten Sinne naive Ehrlichkeit macht die eigentliche Qualität der Bilder von Bettina Hagen aus.
P.S. Die Künstlerin über ihren Galeristen Urs Holewa: „Er ist jung, schön unkonventionell und besessen von Kunst.“
Signierte Portraits von Günther J. & Ole von B.
Versteigerung am 26.4.10 im St.Pauli Theater Hamburg zugunsten der Stiftung Mammazentrum Hamburg
Portraits als Auftragsarbeit
Die Malerin lebt und arbeitet in Hamburg.
e-mail:
hagen-bettina@t-online.de